Informationen

zur Farbvererbung
 

Dilute Gen (Farbverdünnte Farben)

lilac - verdünntes schoko

blau - verdünntes schwarz

apricot - verdünntes rot

D/d

Das Tier ist mischerbiger Träger des für die Farbverdünnung verantwortlichen, defekten MLPH-Gens (c.-22G>A) und des Normalgens. Wegen des rezessiven Erbganges prägt das Tier selbst nicht die verdünnte Fellfarbe aus. Die Anlage für die Farbverdünnung wird mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit an die Nachkommen vererbt.

   D/D

kein Anlageträger für das defekte MLPH-Gens, Dilute Frei

 

 

 

Merle Gen

silver-merle, blue-merle, red-merle, schoko-merle

M/m

Das Tier ist mischerbiger Träger des für die Merle-Färbung verantwortlichen, defekten SILV-Gens und des Normalgens. Die Anlage für die Fellfarbe Merle wird mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit an die Nachkommen vererbt.
Das Tier hat selbst die Fellfarbe: Merle.

       m/m

Non-Merle, kein Anlageträger für das defekte SILV-Gens, Merle Frei

 

Die Zucht mit Merle-Trägern

Für die Zucht ist entscheidend, dass Merle-Tiere (M/m; tragen ein mutiertes Gen und ein normales Gen) die Merle-Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weitergeben.
Bei der Verpaarung von zwei Merle-Tieren besteht also die Gefahr, dass ein Teil der Nachkommen reinerbige, Double-Merle Tiere sind, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufweisen können:

Tiere, die das mutierte SILV-Gen reinerbig tragen (M/M, double Merle), sind hauptsächlich weiß gefärbt und können schwere Fehlbildungen des Innenohres aufweisen, die zur Schwerhörigkeit oder Taubheit führen. Zusätzlich können Fehlbildungen des Auges auftreten, sowie Anomalien des Reproduktionstraktes, des Skeletts und Herzens. Um diese Defekte zu verhindern, sind

Merle x Merle Kreuzungen zu vermeiden.

 Merle-Tiere müssen aber nicht aus der Zucht ausgeschlossen werden. Verpaart man diese mit einem m/m (Merle frei) Tier (trägt zwei normale Genkopien), können die Nachkommen nur aus Non-Merle (m/m) und Merle-Tieren (M/m) bestehen.
Für den Züchter ist das frühzeitige Wissen um die genetische Veranlagung seiner Tiere von besonderer Bedeutung. Der Gentest gibt eine eindeutige Auskunft über das Vorliegen der genannten Mutation. Der Züchter kann so unter Berücksichtigung der Information über die genetische Veranlagung mögliche Anpaarungen genau planen.

 

 

Infomationen

zur Patella-Luxation

 

PL - Patella-Luxation
- auch bekannt als: Verrutschen der Kniescheibe

Oft bei Kleinhunderassen vertreten ist die vererbbare PL (Patella-Luxation). Dabei verlagert sich die Kniescheibe aus der vorgesehenen Gleitrinne und kann dem Hund im schlimmsten Fall starke Schmerzen verursachen. Die Gleitrinne ist meist zu flach ausgeprägt. Auch die Knochenachse zwischen Ober- und Unterschenkel steht häufig mit der PL in Verbindung. Die Erkrankung entwickelt sich während des Wachstum innerhalb des ersten Lebensjahres. Gelenkentzündungen und Knorpelschäden, sowie Lahmheit kommen daher bei betroffenen Hunden oft vor. In schweren Fällen muss am Kniegelenk operiert werden.

Die Patella-Luxation läßt sich einfach durch Palpation am liegenden und stehenden Tier nachweisen.

 

 

Informationen

zum DNA - Profil

Wir haben uns bei Biofocus für unserer Hunde ein DNA - Profil erstellen lassen.

Wir garantieren damit für die Richtigkeit der angegebenen Eltern in der Ahnentafel des jeweiligen Welpen aus unserer Zucht.

 

 

Chihuahuas vom Rosendorf | gehring-corinna@web.de